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Freitag, 2. Dezember 2011 - 06:35 Uhr
Anti-Mobbing-Award Verleihung 2011

Mit dem Anti-Mobbing-Award 2011 wurde Günter Wallraff, Enthüllungsjournalist und Schriftsteller ausgezeichnet. Für sein beispielhaftes Engagement für mehr Fairness, gegen Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen in Deutschland und weltweit. Sein beispielhaftes Engagement gegen Mobbing am Arbeitsplatz, Diskriminierung und Gewalt, hat uns bewogen, Günter Wallraff, mit dem Anti-Mobbing-Award 2011 auszuzeichnen.
Berlin, den 30.November 2011
http://www.mobbing-web.de
Pro Fairness gegen Mobbing
Bürgerinitiative seit 1999
Donnerstag, 22. September 2011 - 17:15 Uhr
EuGH-Urteil zur Lufthansa: Zwangsruhestand für Piloten mit 60 Jahren unzulässig
Die Deutsche Lufthansa darf ihre Piloten nicht zwingen, mit 60 Jahren in den Ruhestand zu gehen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat eine entsprechende Vorgabe im Tarifvertrag der Lufthansa verworfen und darauf verwiesen, dass nach internationalen und deutschen Bestimmungen die Altersgrenze für Piloten bei 65 Jahren liege. Die darüber hinausgehende Regelung der Lufthansa sei unverhältnismäßig und stelle eine nach EU-Recht nicht zulässige Diskriminierung wegen des Alters
dar, heißt es in dem Urteil.
Die Richter hielten fest, dass eine Altersgrenze für Piloten grundsätzlich zulässig sei, um die Sicherheit im Flugverkehr zu garantieren. Eine Ungleichbehandlung wegen des Alters dürfe es aber nur unter sehr begrenzten Bedingungen geben. Das sei in den internationalen und deutschen Regelungen vorgegeben, nach denen Piloten zwischen 60 und 65 weiterhin im Cockpit sitzen können, wenn die Besatzungskollegen jünger als 60 sind, so der EuGH. Geklagt hatten drei Flugkapitäne der Lufthansa. (Aktenzeichen: C-447/09)
http://curia.europa.eu/jcms/jcms/j_6/
Dienstag, 16. August 2011 - 08:33 Uhr
Berlin: Pro Fairness gegen Mobbing – nominiert für den Engagementpreis 2011

Dies wurde dem in Berlin-Reinickendorf wohnhaften Online-Publizisten Klaus-Dieter May vom „Projektbüro Deutscher Engagementpreis“ in Berlin mitgeteilt.
Die Online-Bürgerinitiative www.mobbing-web.de setzt sich mit ihrem Gründer Klaus-Dieter May bereits seit 1999 gegen Mobbing und für einen fairen und respektvollen Umgang der Menschen miteinander ein. Auf der Internet-Plattform werden Informationen und Unterstützung rund um die Themen Mobbing, Arbeitsschutz, Diskriminierung u.v.m. angeboten. Beteiligen können sich alle engagierten Bürger, Mobbingopfer, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Politiker, Vereine sowie Sachverständige. Pro Fairness gegen Mobbing ist eine Lobby für alle, die sich gegen Mobbing, Gewalt und für mehr Fairness in Deutschland engagieren!
Der Deutsche Engagementpreis ehrt freiwillig engagierte Personen, Organisationen, Unternehmen und Institutionen und verleiht ihnen öffentliche Aufmerksamkeit.
Die Auszeichnung gibt engagierten Personen und beeindruckenden Projekten ein Gesicht und stärkt die Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Für den Deutschen Engagementpreis kann man sich nicht bewerben – stattdessen können alle Bürgerinnen und Bürger ihre „ganz persönlichen Helden“ für diese Ehrung vorschlagen ( http://www.deutscherengagementpreis.de ) .
Die Jury des Deutschen Engagementpreises, besetzt mit Vertretern des Bündnisses für Gemeinnützigkeit sowie Experten für einzelne Engagementbereiche, vergibt die Auszeichnung in sechs Kategorien. Sie spiegeln die vielfältigen Formen von Engagement in Deutschland wider. Neben den vier Bereichen Politik & Verwaltung, Wirtschaft, Dritter Sektor und Einzelpersonen wird in diesem Jahr dem Engagement von Älteren eine eigene Kategorie gewidmet. Mit der sechsten Kategorie, dem Publikumspreis, schließt sich dann der Kreis mit der Online-Abstimmung, die im Herbst 2011 beginnt.
Auszeichnung in sechs Wettbewerbskategorien
Nach dem Ende der Nominierungsfrist legt die Jury die Sieger in den Kategorien Politik & Verwaltung, Wirtschaft, Dritter Sektor, Einzelperson sowie der Schwerpunktkategorie Engagement älterer Menschen fest und nominiert zudem rund zwanzig Projekte bzw. Personen für die Shortlist zur Wahl des Publikumspreises. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury sind dabei die im Vorfeld definierten Anforderungen an die einzelnen Kategorien:
• Politik & Verwaltung Ausgezeichnet werden Städte und Kommunen oder politische Akteure, welche eine nachhaltige Entwicklung von politischen Rahmenbedingungen zur optimalen Entfaltung freiwilligen Engagements stärken.
• Wirtschaft Unternehmen und Betriebe, die freiwilliges Engagement aktiv betreiben oder innovativ fördern.
• Gemeinnütziger dritter Sektor Vereine, Projekte und Initiativen aus dem Non-Profit-Bereich, die sich für am Gemeinwohl orientierte Ziele einsetzen, werden unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Bedarfe ausgezeichntet.
• Einzelperson Nominiert werden können freiwillig engagierten Personen aus allen Engagementbereichen, die sich vorbildlich für andere einsetzen, sich in gemeinnützigen Organisationen
stark machen oder selbst erfolgreich Projekte initiieren.
• Schwerpunktkategorie 2011: Engagement von Älteren Gewürdigt wird dieses Jahr der Einsatz besonderes engagierter älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen.
• Publikumspreis Aus den besten 20 Einreichungen der ersten fünf Kategorien werden nach Festlegung der jeweiligen Sieger die Kandidaten für die Shortlist des Online-Votings gewählt. Das Projekt bzw. die Gewinnerin / der Gewinner erhält den mit 10.000 € dotierten Publikumspreis.
Der Herausgeber und Online-Publizist der Webseite www.mobbing-web.de , Pro Fairness gegen Mobbing, Klaus-Dieter May dankt auf diesem Wege allen Unterstützern.
Berlin, 16.08.2011
Klaus-Dieter May
Sonntag, 15. Mai 2011 - 10:15 Uhr
KEIN Anti-Mobbing-Strafgesetz in Deutschland
Petitionsausschuss: KEIN Gesetz gegen Mobbing!
Der Petitionsausschuss des Bundestages hält, wie die Bundesregierung, die bestehenden Gesetze zum Schutz vor Mobbing für ausreichend.
Mehr unter:
http://www.mobbing-web.de/mobbing/keinantimobbinggesetz.php oder Titel anklicken.
Freitag, 18. Februar 2011 - 08:47 Uhr
Mobbing, Gewalt und Belästigungen am Arbeitsplatz in Europa auf dem Vormarsch
Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, 31.01.2011:
Dass Gewalt, Mobbing und Belästigungen an vielen Arbeitsplätzen in Europa zunehmend üblich sind, geht aus einem neuen Bericht der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) hervor. Die Reaktion von Unternehmen und nationalen Regierungen darauf wird aber vielfach als unangemessen empfunden.
Abhängig von Land, Wirtschaftszweig und Untersuchungsmethode leiden zwischen 5 und 20 % der europäischen Arbeitnehmer unter Gewalt durch Dritte. Der Bericht „Workplace Violence and Harassment: a European Picture“ (Gewalt und Belästigungen am Arbeitsplatz: die Situation in Europa) stellt internationale Statistiken bereit, die von der zur EU-OSHA gehörigen Europäischen Beobachtungsstellen für arbeitsbedingte Risiken erhoben wurden. Wie ihre kürzlich durchgeführte europaübergreifende Arbeitsplatzumfrage ESENER zeigt, sind 40 % der europäischen Führungskräfte mit Gewalt und Belästigungen am Arbeitsplatz konfrontiert, doch haben von ihnen nur etwa 25 % - und in vielen EU-Ländern gerade einmal 10 % - Verfahren eingeführt, um diesem Problem zu begegnen. Noch dringlicher ist dieses Problem im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen, wo es von mehr als 50 % der Führungskräfte als Problem für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz eingestuft wird.
„Auch wenn nicht alle Fälle registriert werden, bedrohen Gewalt und Belästigungen die Sicherheit und das Wohlergehen der Arbeitnehmer in Europa ganz erheblich“, erläutert Jukka Takala, Direktor der Agentur. „Gewalt, verbale Aggressionen oder Bedrohungen von Arbeitnehmern durch Kunden oder Patienten sind kritische Probleme des Bereiches Sicherheit und Gesundheitsschutz. Und die psychologischen Folgen sind manchmal noch gefährlicher als körperliche Verletzungen. So können Belästigungen am Arbeitsplatz zu Stress, langfristiger Arbeitsunfähigkeit und gar zu Selbstmord führen. Wirtschaftliche Folgen sind verminderte Produktivität, erhöhte krankheitsbedingte Fehlzeiten, stärkere Mitarbeiterfluktuation und behinderungsbedingte Frühberentung, oft schon in jüngerem Alter.“
Der Bericht zeigt außerdem, dass Gewalt am Arbeitsplatz in vielen europäischen Ländern noch nicht genug Beachtung findet, und dass sich nur sehr wenige spezifische Initiativen mit dieser Problematik befassen. Auf nationaler Ebene und bei einzelnen Unternehmen besteht somit Sensibilisierungsbedarf, und es müssen Strategien und Verfahren eingeführt werden, um Gewalt und Belästigungen am Arbeitsplatz einzudämmen und zu verhindern.
Die EU-OSHA hat politische Entscheidungsträger, Forscher sowie Arbeitgeber-und Arbeitnehmervertreter in einem zweitägigen Seminar zusammengebracht, um die Herausforderungen zu diskutieren, die mit einer wirksamen Eindämmung der Gewalt am Arbeitsplatz verbunden sind, und um konkrete neue Vorgehensweisen zum Schutz von Gesundheit und Wohlergehen der Arbeitnehmer aufzuzeigen, die auf die spezifischen Erfordernisse von Ländern und Unternehmen zugeschnitten sind.
Montag, 27. September 2010 - 06:35 Uhr
Macht sich der Mobbingtäter auch strafbar?
Macht sich der Mobbingtäter auch strafbar?
In der Regel Ja. Die als Mobbing bezeichneten Verhaltensweisen werden grundsätzlich vom geltenden Strafrecht erfasst. Es kann beispielsweise der Straftatbestand der Körperverletzung (§ 223 Strafgesetzbuch - StGB), der Beleidigung (§ 185 StGB), der üblen Nachrede (§ 186 StGB) oder Verleumdung (§ 187 StGB) ebenso vorliegen wie eine Nötigung (§ 240 StGB). Quelle: BMAS
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